Wegbeschreibung und Details zu Teil 2 des Schöpfungspfads

Von der Nationalparkkirche gehen wir die Ortsstraße Richtung Ortseingang und hinter dem Blockhaus führt unser Weg nach links, zunächst zwischen Wiesen, dann in den Wald. Wir kommen an eine Kreuzung und finden den ersten „Sinn-Ort“; einen drehbaren Holzrahmen. Weiter geht es rechts auf dem schmalen Trampelpfad – Vorsicht dort kann es recht nass und rutschig sein – bis zur nächsten Wegkreuzung.

Dort befindet sich linker Hand eine große Holzbank, eine Ruhebank und ein Findling, auf dem uns ein Text zur Stille und zum Hören, Hinhören leitet: ein Stille-Erlebnis!
Jetzt halten wir uns links und gehen auf einem fast verwunschen wirkenden Weg, teilweise unter herunterhängenden Ästen, über querliegende Bäume bis zu einer vom Sturm entwurzelten Fichte. Dort können wir einen weiteren Sinn trainieren…Geradeaus geht es weiter, vorbei an einer Fichte, die den Weg nur für Fußgänger freigibt und folgen dem Saar-Hunsrück-Steig.

Den nun rechts abknickenden Weg verlassen wir und folgen einem schmalen Trampelpfad auf dem Saar-Hunsrück-Steig. Dort geht es richtig wild zu: über Stock und Stein führt er uns nach ca. 600 Metern nach rechts bis zu einer Teerstraße. Vor uns sehen wir schon die kleine Hütte. An diesem „Sinn-Ort“ hängt eine Glocke.

Wir folgen weiter dem Saar-Hunsrück-Steig, der jetzt steil bergan zum sogenannten Tiroler Stein führt; ein Sinn-Ort für den Gerechtigkeitssinn.

Hier verlassen wir den Saar-Hunsrück-Steig und gehen ein kurzes Stück zurück, um dem rechts abbiegenden Waldweg bis zur befestigten Forststraße zu folgen (Vorsicht: Auf der Schotterstraße kann man leicht ausrutschen), die nach links zur Züscher Höhe führt. Hier kreuzen sich fünf Wege und das ist auch unser letzter Sinn-Ort, oder sollte es besser Doppel-Sinn-Ort heißen? Hier werden nämlich zwei Sinne angesprochen. Die dabei entstehenden Gedanken können uns auf dem Rückweg zur Kirche beschäftigen. Dazu folgen wir einfach weiter dem Verlauf der Schotterstraße und gehen ein längeres Stück, bis wir wieder an der ersten Station mit dem Bilderrahmen ankommen. Von dort gehen wir das Anfangsstück zurück zur Kirche. Es lohnt sich dort zu einem Gebet einzukehren und eine Kerze anzuzünden. Echte Bienenwachskerzen verströmen ihren Duft. Außerdem kann Weihrauch wahrgenommen werden.

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